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title: "Spaces Pressehaus Podium – Büros am Alexanderplatz"
description: "Als Ost-Berlin dem neuesten Wolkenkratzer West-Berlins etwas entgegensetzen wollte, baute man kein Denkmal, sondern ein Redaktionsgebäude. Der Turm über Spaces Pressehaus Podium ist das Pressehaus am Alexanderplatz, auch als Haus des Berliner Verlages bekannt – ein 17-geschossiger Scheibenbau, de…"
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# Spaces Pressehaus Podium – Büros am Alexanderplatz

Als Ost-Berlin dem neuesten Wolkenkratzer West-Berlins etwas entgegensetzen wollte, baute man kein Denkmal, sondern ein Redaktionsgebäude. Der Turm über Spaces Pressehaus Podium ist das Pressehaus am Alexanderplatz, auch als Haus des Berliner Verlages bekannt – ein 17-geschossiger Scheibenbau, der zwischen 1970 und 1973 als direkte Antwort der DDR auf das Axel-Springer-Hochhaus errichtet wurde, das nur wenige hundert Meter jenseits der Grenze in West-Berlin entstand. DDR-Staatschef Walter Ulbricht soll sich persönlich für das Projekt eingesetzt haben: Er wollte einen Turm, der Tag und Nacht beleuchtet und besetzt bleibt, der dem westlichen Verlagsgebäude über die geteilte Stadt hinweg die Stirn bietet und eine dauerhafte Präsenz über dem Alexanderplatz behauptet, dem zentralsten und meistbeobachteten öffentlichen Platz Ost-Berlins.

Ein Architektenkollektiv unter der Leitung von Karl-Ernst Swora, gemeinsam mit Rainer Hanslik, Günter Derdau, Waldemar Seifert und Gerhard Voss, entwarf keinen klassischen Punktturm, sondern einen langgestreckten, flachen Scheibenbau im Stil des sozialistischen Modernismus: 150 Meter von einem Ende zum anderen, davon 92 Meter direkt entlang des Alexanderplatzes, bei einer Tiefe von nur 15 Metern. Zwei Jahrzehnte lang war das Gebäude ein aktives Pressehaus und kein Ausstellungsstück – Sitz des Berliner Verlages, der die Berliner Zeitung herausgab, sowie der Berliner Journalistenschule, die Generationen von DDR-Journalisten ausbildete und ein eigenes Radio- und Fernsehstudio im Haus betrieb.

Nach der Wiedervereinigung geriet das Gebäude aus dem Blickfeld und stand zeitweise sogar vor dem Abriss. Das änderte sich 2015, als es unter Denkmalschutz gestellt wurde – in Anerkennung seiner architektonischen und politischen Geschichte. Das Architekturbüro gmp (von Gerkan, Marg und Partner) führte eine denkmalgerechte Sanierung durch, die bis 2022 andauerte und den Turm wieder für die aktive Bürobüronutzung öffnete, während die Fassade im Stil des sozialistischen Modernismus erhalten blieb, die einst dem West-Berliner Verlagshaus von Axel Springer die Stirn bot. Spaces belegt heute Flächen in genau diesem restaurierten Pressehaus-Turm und tauscht Redaktionsschluss gegen Coworking-Schreibtische und Privatbüros unter demselben Dach, das einst DDR-Radio und -Fernsehen ausstrahlte.

Die Adresse platziert Mitglieder mitten im am besten angebundenen Platz Berlins statt nur in dessen Nähe. Die S-Bahn-Station Hackescher Markt ist etwa zwei Gehminuten entfernt, rund 156 Meter von der Eingangstür, und der Alexanderplatz selbst – mit seinem kombinierten S-Bahn-, U-Bahn-, Tram- und Busknotenpunkt – liegt etwa fünf Gehminuten entfernt. Auch die U-Bahn-Station Rosa-Luxemburg-Platz ist bequem zu Fuß erreichbar, sodass Mitglieder aus fast jedem Teil Berlins einen kurzen, direkten Weg zur Arbeit haben.

Der Alexanderplatz selbst zählt zu den belebtesten und geschichtsträchtigsten öffentlichen Plätzen Berlins, umgeben vom Fernsehturm, dem Roten Rathaus und dem gepflasterten Nikolaiviertel gleich dahinter. Es ist ein pulsierendes Stadtzentrum und keine ruhige Nebenstraße – dicht besiedelt mit Verkehrsknotenpunkten, Einzelhandel, Verwaltungsgebäuden und nun auch diesem restaurierten Pressehaus-Turm, der zum Arbeitsort geworden ist.

Im Inneren bietet Spaces Pressehaus Podium ein Privatbüro ab 585 Euro im Monat, geeignet für Teams, die einen abschließbaren eigenen Raum ohne langfristige Vertragsbindung suchen. Mitglieder können sich in der Lounge entspannen oder informelle Gespräche führen, dank eines hauseigenen Fitnessraums aktiv bleiben, ohne das Gebäude zu verlassen, und Meetingräume für Kundentermine, Interviews oder Team-Workshops buchen – dieselbe zielgerichtete, rund um die Uhr spürbare Aktivität, die Ulbricht einst vom Gebäude selbst erwartete, nun aber für Coworking statt Redaktionsschichten.

Nur wenige Coworking-Adressen in Berlin bringen eine derart konkrete Geschichte aus dem Kalten Krieg mit: ein Gebäude, das als politisches Statement konzipiert wurde, jahrzehntelang von Journalisten bevölkert war, beinahe dem Abriss zum Opfer fiel und heute denkmalgerecht saniert als Arbeitsort dient. Für alle, die ihrer Büroadresse eine echte Geschichte geben möchten – nicht nur eine Postleitzahl in Mitte – ist Spaces Pressehaus Podium am Rand des Alexanderplatzes genau richtig.

- **Location:** Berlin — Mitte
- **Address:** Karl-Liebknecht-Strasse 29a, 10178 Berlin
- **Operator:** Spaces
- **Amenities:** Meetingräume, Fitnessstudio, Loungebereich

## Pricing

- Privatbüro im Spaces Pressehaus Podium (Privatbüro): €585/month

## Nearby transport

- U Rosa-Luxemburg-Platz (bus, 2 min walk)
- U Rosenthaler Platz (bus, 6 min walk)
- Weinmeisterstraße (subway, 8 min walk)

Source: https://coworkingview.com/de/buero/spaces-pressehaus-podium-berlin
